AfA dankt Helden in der Coronakrise Tag der Arbeit: Wer versorgt die Versorger?

Gute Arbeit für ein gutes Leben!

Waldeck-Frankenberg/Breuna. Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in Waldeck-Frankenberg dankte am vergangenen Samstag, dem Tag der Arbeit, den oft vergessenen LKW-Fahrern in einer überregionalen Aktion und stellte sie als Helden in der Corona-Krise heraus.

Aber es solle nicht bei Sonntags- und Festreden bleiben, so Ralf Wiegelmann, AfA- Kreisvorsitzender und stellvertretender AfA-Bezirksvorsitzender Hessen-Nord. Vielmehr sei es das Ansinnen, am Tag der Arbeit am 01. Mai einen ganz anderen Ansatz zu verfolgen und auf die prekäre Situation der LKW-Fahrer aufmerksam zu machen.
Die angetroffenen Lkw-Fahrer auf dem SVG Autohof Breuna – Elsinger Höhe, waren jedenfalls von dieser Aktion überwältigt und dankten es den Initiatoren mit einem lautstarken Applaus.

Wiegelmann richtete seinen Appell an die Politik und forderte, sich dringend für eine angemessene Bezahlung und eine qualifizierte Versorgung einzusetzen. Darüber hinaus sei es wichtig, in die Infrastruktur in Deutschland zu investieren. Dieses ist ein Missstand, derdringend seitens der nationalen und auch der europäischen Politik auf die Tagesordnung muss. „Lkw-Fahrer sind systemrelevant und unverzichtbar“, so Gerhard Geitz, DGB-Kreisvorsitzender Waldeck-Frankenberg.

Mehr Schutz für Lkw-Fahrer in der Corona-Krise mahnt auch die europäische Transportarbeitergewerkschaft ETF an. „Die Situation der Fahrer ist eine Krise in der Krise“, wird betont. Sie seien die unbesungenen Helden der Krise. Wenn man den Gütertransport retten wolle, könne man das nicht ohne seine Arbeitskräfte tun. Eine dringende Maßnahmen sei die Aufstellung mobiler Sanitäreinrichtungen an den Grenzen, warmes Essen, Getränke und ein direkter Zugang zu medizinischer Versorgung, so Christoph Vogel, stellvertetender, AfA-Unterbezirksvorsitzender und Schriftführer im AfA-Bezirk Hessen-Nord.

Die Aktion wurde auch von der Bundestagsabgeordneten Esther Dilcher (SPD) unterstützt, die selbst mit anpackte. „Mir war es wichtig nicht nur digital an den Kundgebungen teilzunehmen, sondern Solidarität zu den Lkw-Fahrern zu zeigen, die mit dazu beitragen, dass die Wirtschaft weiter läuft und der Warenverkehr aufrecht erhalten bleibt“, so Dilcher.

Die AfA bedackt sich in erster Linie bei den Sponsoren der Veranstaltung, erst zum guten Gelingen beigetragen haben. Daher gilt unser Dank hier den Unternehmen und Organisationen:
Schwalenstöcker & Gantz GmbH (Korbach), Zahnarzt Mike Sälzer (Korbach), Bäckerei Jäger, Kaufland (Korbach), DM-Drogeriemarkt (Korbach), DGB Nordhessen (Kassel), ver.di (Kassel)

„Darüber hinaus danken wir besonders der Dorfgemeinschaft Obernburg (Vöhl), die die Aktion mit Herzblut unterstützt hat“, so Jens Nasemann aus dem AfA-Vorstand.

Was bei der Aktion nicht verteilt werden konnte, wurde der Korbacher Tafel gespendet.