Offener Brief an CDA-Bundesvorsitzenden Karl-Josef Laumann

Sehr geehrter Herr Minister Laumann,
sehr geehrter Herr CDA-Bundesvorsitzender!

Im Rahmen eines offenen Briefes vom heutigen Tage fordere ich Sie in Personalunion als Unterbezirksvorsitzender der AfA in Waldeck-Frankenberg und stv. Bezirksvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in Hessen-Nord zum Handeln in der Fleischindustrie auf.

Im Rahmen ebendieser Forderung bitte ich Sie sich eindringlich, gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD, sich für ein umgehendes Verbot von Werkverträgen in Schlachthöfen und weiter in der Schlachtzerlegeindustrie einzusetzen.

Vielmehr müssen Sie gemeinsam mit Ihren Abgeordnetenkollegen aus der Union, den Rufen aus der Lobbybranche der Fleischindustrie aller Tönnies, Vogler Fleisch & Co widerstehen und sich für die Kolleginnen und Kollegen in diesem Bereich einsetzen und im weiteren den Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, SPD unterstützen.
Zusammenfassend ist mir bekannt sehr geehrter Herr Minister Laumann, dass Sie sich genauso so wie meine Person selbst, sich auch als CDA-Bundesvorsitzender für diesen Bereich einsetzen. Die Forderungen der CDA verfolge ich seit Jahren. Und ebenso kämpft die CDA für ein solches Verbot in den Fleischzerlegebetrieben.
Ich kann daher nur der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zustimmen, dass wir hier zu mehr regionalen und kleinen Schlachthöfen und weg von der großen Fleischindustrie kommen müssen.
Daher bitte ich Sie, sich gemeinsam mit der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und uns als Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD, für gerechtere und im Vorfeld in der Koalition abgestimmte Vorgehensweise im Bereich der Schlachtzerlegeindustrie einzusetzen.
Die dort arbeitenden Kolleginnen und Kollegen haben es verdient, dass wir gemeinsam tätig werden und eben zum Wohle dieser handeln. Das Verbot von Werkverträgen muss ohne wenn und aber jetzt kommen!